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Ten Years After
Ten Years After
am 14.04.07 im Schüttorfer Komplex


"Ten Years After" sind auf Welttournee. Am 14.04.07 wollen sie in Schüttorf Station machen und die legendären Hits wie "Love Like A Man" & "Going Home" zum besten geben.
Das Woodstock-Festival von 1969 hat sie unsterblich gemacht. "Ten Years After" mit Alvin Lee spielten sich an den Zenit. Seit diesen Tag auf der Bühne sind sie eine einzige Offenbarung. Eine Tatsache, die sich bis heute nicht geändert hat, denn ihr Bluesrock kommt frisch und unverkrampft daher.
Anfang 2000 fanden sich die drei Gründungsmitglieder Ric Lee (Schlagzeug), Leo Lyons (Bass), Chick Churchill (Keyboard) und der "Neue" Joe Gooch (Gitarre & Gesang) zusammen, um die Band "Ten Years After" wieder aufleben zu lassen.
Wie soll das gehen, ohne Alvin Lee? Diese Frage stellten sich wohl sehr viele Fans.
Eine Teilantwort kam 2004 durch die veröffentlichte Studio-CD "Now" und 2005 durch die veröffentlichte Live-Doppel-CD "Roadworks", sowie eine ausgedehnte Welttournee, die jetzt fortgesetzt wird.
Sehr viele positive Kritiken sprechen von mitreißenden Rhythmus, hinreißenden Solis und ein umwerfend perfektes Zusammenspiel von allen vier Musikern.
Das machte mich sehr neugierig ich bestellte zwei Tickets für den "Ten Years After"-Auftritt am 14.04.07 in Schüttorf.

In hervorragender Stimmung machten mein 13-jähriger Sohn und ich sich auf den Weg. Über die Autobahn ging es schnurstracks nach Schüttorf. Der kleine verträumte Ort war schnell gefunden und das Veranstaltungsgebäude "Komplex" stellte sich als größeres Jugendzentrum heraus. Ich war etwas irritiert zwecks der kleinen Lokalität und fragte mich, ob die "Ten Years After"-Veteranen wirklich noch soviel Energie besitzen und das Publikum immer noch beeindrucken können? War unser Konzertbesuch wirklich eine so gute Idee??

18 Uhr war der Einlass schon besetzt. Das bedeutete, wir konnten ins innere des Komlexes gelangen und uns endlich ein Bild von Saal und Bühne machen. Dort wurde uns gesagt, dass der Auftritt der Vorband "Siena Root" zeitlich nach hinten verschoben wird und erst nach dem Hauptakt auftritt, zwecks Unstimmigkeiten zwischen beiden Bands. Deshalb wurde der Beginn auf 21:30 Uhr festgelegt.
Wir waren total verärgert, denn jetzt war Freizeit totschlagen angesagt. Planlos tingelten wir durch die Ortschaft. Irgendwann war es dann endlich 21 Uhr und wir durften in den "Saal" des Komplexes, wo etwa nur 300 Zuschauer hinein passten.
Hier war noch nicht viel los, deshalb stellten wir uns rechts direkt vor die Bühne. Nach und nach wurde der Raum immer voller, bis alle dicht gedrängt aneinander standen. Jetzt ging nichts mehr. der Saal war übervoll.

Plötzlich kamen die 4 Musiker die Bühnentreppe herauf und begaben sich an ihre Instrumente. Leo Lyons hatte ein breites Grinsen im Gesicht und erntete 'Hoch'-Rufe.
Bereits in der ersten Spielminute bei "King Of The Blues" lässt die gesamte Band keinerlei Zweifel aufkommen und zeigt es dem Publikum, das sie es noch draufhaben. Hier ist eindeutig eine Band ansatzlos von Null auf Hundert! Die Stimmung ist bestens. Alle vier Musiker sprudeln vor Energie und schicken die Fans durch ein grandioses Live-Programm aus einer Mischung aus alten Klassikern und neuerem Songmaterial. Sie begeben sich in einen wahren Spielrausch.

 

 

Joe Gooch ergänzt diese Truppe mit einer coolen Stimme und dem nötigen Blues-Feeling nahezu perfekt. Leo Lyons legt von Anfang an ein atemberaubendes Tempo auf seinem Bass vor. Im Duett mit der Stratocaster entsteht ein wahres Feuerwerk, was mir eine Gänsehaut bereitet, einfach Klasse!
"Good Morning Little Schoolgirl" und "I'd Love To Change The World" werden so zu echten akustischen Abräumern an diesem Abend. Ein absolutes Highlight ist und bleibt "I'm Going Home", absolut toll gespielt. Ric Lee begeistert die Fans mit seinem "The Hobbit", ein einzigartiges Schlagzeugsolo. Chick Churchill bringt die weißen und schwarzen Tasten seines Keyboards magisch zum klingen. Es passte einfach alles. Die Bluesrock-Fans waren stetig durch das grandiose Zusammenspiel angespornt und wippten wie aufgezogen im Takt jedes Songs mit. Wahre Beifallsstürme ertönten nach den jeweils letzten Akkorden.

 

 

Eine wunderbare Konzertstimmung wurde hier freigesetzt, die immer wieder ihre Höhepunkte fand.
Nach etwa 2 Stunden Spielzeit wurde lautstark eine Zugabe gefordert. Prompt wurde der Wunsch erfüllt und wir waren von diesem Konzert mehr als zufrieden.
Die Band hat ganz klar unter Beweis gestellt, das "Ten Years After" ohne Alvin Lee hervorragend funktioniert. Außerdem war die Spielfreude mehr als beeindruckend.

Zweiter Höhepunkt an diesem Abend waren Autogramm- und Foto-Stunde mit der Band. Jeder Fan-Wunsch wurde erfüllt, was nicht selbstverständlich ist. Auf jeden Fall wird alles eine bleibende wunderbare Erinnerung sein.

Die Track-Reihenfolge des Abends:
- King Of The Blues
- Hear Me Calling
- Angry Words
- Good Morning Little Schoolgirl
- Big black 45
- The Hobbit
- Love Like A Man
- I'd Love To Change The World
- Time To Kill
- Can't Keep From Crying
- I'm Going Home
- Reasons Why
- Choo Choo Mama




Der 'neue' Joe Gooch beweist sein Können


Ric Lee überzeugt mit "The Hobbit"


Leo Lyons und Joe Gooch im Duett-Spielrausch









Leo Lyons legt ein enormes Bass-Tempo hin





Spitzenmäßiges Feeling bei "I'm Going Home"


Chick Churchill überzeugt mit "Choo Choo Mama" und die Tasten glühen












Nachtrag vom 01.06.08:

Durch eine inoffizielle Info erfuhr ich, "Ten Years After" feiern den 40-jährigen Band Geburtstag. Die Band wählte dafür zwei Konzerte in Lübeck und Schwerte.
Nicht einmal die offizielle "Ten Years After"-HP verriet dieses Ereignis.
Der kleine Ort Villigst (bei Schwerte) hatte den Zuschlag für den 31.05.08 erhalten. Der einzigste Kartenanbieter für dieses Event war Fabulous. Sofort bestellte ich eine Karte für 15 Euro. Das Kulturzentrum lag einsam und verlassen im Wald mit einem kleinen Amphitheater. Optisch war dieser Ort ein wunderschöner Blickfang.
Leider gab es Verzögerungen beim Einlass, da wohl bei diesem ausverkauften Konzert meine Eintrittskarte ein Problem darstellte. Mein Fabulous-Ticket war wohl das einzigste in Villigst und nicht elektronisch registriert. Nach der nervigen Klärung konnte ich endlich passieren.
So frei und ungezwungen , wie dort alles ablief, habe ich noch nie ein Konzert erlebt. Zur Bühne und von der Bühne lief die Band durchs Publikum. Man hatte alle Möglichkeiten der Welt, um gute Fotos zu machen und Kontakt aufzunehmen.


















Leo Lyons und ich - ein wunderbares Erinnerungsfoto







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